Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen ständig bzw. wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen,

Mobbing geschieht in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis und im Internet (Cyber-Mobbing).

Ursachen für Mobbing

Häufig entsteht Mobbing durch das Eskalieren eines unbearbeiteten sozialen Konfliktes zwischen Teammitgliedern oder des Teams im Verhältnis zur Organisation.

Verlauf von Mobbing

Beim Mobing besteht die Besonderheit der Konflikteskalation darin, daß der eigentliche Konflikt in den Hintergrund tritt.

Er verläuft gegen die Person eines Konfliktbeteiligten gerichtet und äußert sich in (oft subtilen) systematischen Schikanen, persönlichen Angriffen, systematischer Ausgrenzung.

 

Stufen der Konflikteskalation nach Friedrich Glasl

Mobbing-Handlungen

In einer qualitativen Interviewuntersuchung (n=300) stellte Heinz Leymann 45 Mobbinghandlungen fest, die er als relevant ansah.

Typische Mobbinghandlungen im Arbeitsbereich sind:

  • die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen,
  • die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben,
  • Gewaltandrohung,
  • soziale Isolation oder
  • ständige Kritik an der Arbeit.

Ziel von Mobbing

Ziel dieser sozialen Interaktion und Kommunikation ist in der Regel, das Mobbingopfer aus dem Team oder aus der Organisation zu entfernen.

„Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“ (Herbert Fussy, Ulrike Steiner (Red.): Österreichisches Wörterbuch. 40. Auflage. öbvhpt, Wien 2006, ISBN 978-3-209-05511-8, S. 441)

Ressourcen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing

http://life-coaching-club.com/verhalten-bei-mobbing/