Stress (engl. für „Druck, Anspannung“) bezeichnet …

1) durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen,
2) die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.
Gesunder Stress (Eu-Stress) führt zur Anpassung an veränderte Bedingungen. Krankmachender Stress (Dis-Stress) überfordert auf Dauer das System Mensch und es kommt zu Energieverlust und seelischen und körperlichen Erkrankungen.
Wussten Sie, dass 56% der Deutschen unter DAUER-Stress leiden?

Stress_Bereiche

Welche psychosozialen Stressoren treffen für Sie zu?

o Schwerwiegende Lebensereignisse, die bei Menschen Stress auslösen können, sind insbesondere der Tod eines nahen Familienangehörigen und die Trennung durch eine Ehescheidung. Weitere Stressfaktoren sind:
o chronische Konflikte in der Paarbeziehung
o Zeitmangel, Termindruck
o Lärm
o Geldmangel, Armut, Schulden, Überschuldung
o fehlende Gestaltungsmöglichkeiten, mangelndes Interesse am Beruf und in der Freizeit
o große Verantwortung
o Mobbing am Arbeitsplatz, Mobbing in der Schule
o Schichtarbeit (bewirkt eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus und gesundheitliche Probleme)
o Ständige Konzentration auf die Arbeit (zum Beispiel bei Fließbandarbeit)
o Angst, nicht zu genügen (Versagensangst)
o Perfektionismus (überhöhte Ansprüche an sich selbst und an andere)
o Soziale Isolation, Verachtung und Vernachlässigung
o Schlafentzug
o Reizüberflutung
o Krankheiten und Schmerzen, eigene und die von Angehörigen
o Seelische Probleme, unterschwellige Konflikte
o Schwerwiegende Ereignisse (beispielsweise ein Wohnungseinbruch, eine Operation, eine Prüfung)
o auch (unausgleichbare) Unterforderung, Langeweile und Lethargie
o Überforderung durch neue technische Entwicklungen (Technostress).

Zur Bewältigung von Stress benötigen wir Menschen besondere Fähigkeiten, insbesondere die Fähigkeit zur Entspannung